Erfahrungsaustausch zwischen 35 blinden Jugendlichen aus Südostasien und Dr. Rohrbach-Schülern in Hannover

Die Schulen Dr. Rohrbach in der Heisenbergstraße 17 in Hannover, die zur Bernd-Blindow-Schulgruppe gehören, freuen sich, am Mittwoch,10. Juni, etwa 35 Jugendliche aus Indonesien und Myanmar begrüßen zu dürfen. Aufgrund der 60-jährigen Isolation des Landes Myanmar (früher Burma, auch Birma) durch die dort herrschende Militärregierung waren bisher keine Möglichkeiten zum Austausch gegeben.

Umso größer ist das Interesse an diesem Kontakt, der zustande gekommen ist durch die Ärztin Dr. Friederike Unbehaun, die als Dozentin für die Schulen Dr. Rohrbach tätig ist und sich in ihrem Privatleben ehrenamtlich für die Hildesheimer Blindenmission engagiert.
Die Hildesheimer Blindenmission sieht ihre Aufgabe darin, blinden Menschen in Asien eine Ausbildung zu ermöglichen, sie zu fördern und zu begleiten. So wird Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe gegeben, damit sie ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können.  Abiturienten sind 2013 über diese Blindenmission an Partnerschulen in Medan und Surabaya, zwei Millionen-Städte in Indonesien, ausgesandt worden, um dort freiwillig für ein Jahr blinden Kindern in Indonesien zur Seite zu stehen.
Anlässlich des 125 jährigen Jubiläums möchte die Hildesheimer Blindenmission  gemeinsam mit Chören aus ihren Schulen Südostasiens feiern.
Ein Teil dieser Besuchsgruppe - die Lehrkräfte, Schulleiter, Masseure und Schüler aus Südostasien -, wird während ihres Aufenthalts in Deutschland der Einladung der Schulen Dr. Rohrbach - Medical School Hannover - zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch am 10. Juni folgen. "Unsere Schüler können lernen, wie Massage und Therapieangebote mit einfachsten Mitteln und dies ohne Sehsinn und auch ohne staatliche Unterstützung wahrgenommen werden", erläuterte Frank Malisius, Ausbildungsleiter Physiotherapie. Die Schüler könnten ihr Wissen an blinde Schüler weitergeben, ein Beispiel für gelebte Inklusion.

Nach der Begrüßung der Gäste um 9.45 Uhr werden die Schüler gemeinsam Wahrnehmungsspiele durchführen, in der Physiotherapie verschiedene Therapien anwenden, in der Ergotherapie gemeinsam Schlüsselanhänger aus Perlen herstellen, die den Gästen als kleine Geschenke mitgegeben werden. "Ziele des Besuchs sind Kontakte der Kulturen und Begegnungen von Menschen", so Malisius.

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