Experimente mit Rotkohlsaft / Zukunftstag bei der Bernd-Blindow-Schulgruppe

Junge Menschen stehen jedes Jahr vor der schwierigen Entscheidung der richtigen Berufswahl. Kürzlich fand wieder bundesweit der Zukunftstag für Mädchen und Jungen statt. Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse erhalten praktische Einblicke in sogenannte Frauen- und Männerberufe. Die Schülerinnen sollen handwerkliche, technische und naturwissenschaftliche Berufe besser kennen lernen und ihre Stärken ausloten. Die Jungen sammeln Informationen über soziale und pädagogische Berufe.

Die Bernd-Blindow-Schulen an der Herminenstraße und die Schulen Dr. Kurt Blindow im Palais haben 60 jungen Menschen von 8 bis 13 Uhr Orientierungshilfen für die Berufswahl gegeben. Im Haus Braunschweig der Bernd-Blindow-Schulen gab es Einblicke in die Ausbildung und die Arbeit der Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten.

Bei den Physiotherapeuten geht es immer um Bewegung. Die Petzi-Bälle wurden für gymnastische Übungen zum Aufwärmen genutzt. Anschließend zeigten die Blindow-Schüler den jungen Besuchern, wie man durch eine Massage die Schultermuskulatur auflockern kann.
Laut ging es bei den Ergotherapeuten zu. Nägel wurden in ein Holzbrett geschlagen, das nach der Fertigstellung als Koordinationsbrett für Hände und Augen genutzt werden kann. Bei einem geschickten Halten des Brettes läuft eine Murmel durch eine als Acht ausgelegtes Labyrinth.

Angela Schneider, Dozentin für die Informationstechnischen-Assistenten im Palais, hatte sogleich mehrere Projekte vorbereitet. Bei der Herstellung eines Recyclingcars mit Riemenantrieb konnten die Kinder technisches Geschick beweisen und unter Einsatz von Feinsäge, Schere, Bastelmesser und Heißklebe-Pistole eine leere Kunststoffflasche zum selbständigen Fahren bringen. Oder aber einen Tischtennisball als LED Kugel unter Farbwechsel zum Leuchten bringen. Dabei konnten die Kinder ihre Schulkenntnisse von Schalt- und Stromkreisen, Licht, Leiter und elektrischen Widerstand gut gebrauchen und sich gleichzeitig im Löten und Bohren üben.

Die Biologisch-technischen Assistenten haben im Labor Rotkohlsaft hergestellt. Dazu wurden frische Rotkohlblätter zerkleinert, in ein Glas mit Leitungswasser gegeben und die Mischung einige Minuten gekocht, bis sich eine rote Lösung gebildet hat. Mit dem selbst hergestellten Indikator konnten unter anderem Essig, Zitronensaft und Kernseife, die in verschiedene Reagenzgläser gefüllt wurden, untersucht werden. Nach der Beigabe von Rotkohlsaft in die jeweiligen Reagenzgläser trat eine Färbung ein. Beim Schütteln der Reagenzgläser kam es zu Farbveränderungen, anhand derer die Schülerinnen und Schüler auf einer Farbskala feststellen konnten, ob die Stoffe sauer, alkalisch oder neutral sind.

Anmeldungen für den Zukunftstag 2018 sind nach den bevorstehenden Sommerferien möglich.

 

Persönliche Ausbildungsberatung

24.10.2017: Hannover, Bückeburg
25.10.2017: Heilbronn
07.11.2017: Bückeburg, Hannover
08.11.2017: Leipzig

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