Ansprechpartner: Kontakt: Anschrift: Impressum: Fachleitung: Jutta Diemer Telefon: 07131 64 98 49 - 0 Logopädische Lehrpraxis der Bernd-Blindow-Schulen Link zum Impressum der Blindow-Gruppe Sekretariat: Claudia Steininger Mail: logo.praxis.hn@blindow.de Allee 6 74072 Heilbronn Kindliche Aussprachestörungen Aussprachestörungen bei Kindern können verschiedenste Ursachen haben. Für die Behandlung  sind diese jedoch weniger von Bedeutung: Wichtig ist die genaue Untersuchung der auditiven und  taktilkinästhetischen (Berührungsempfinden) Wahrnehmung, sowie die Überprüfung der  Funktionsweise der Mund- und Gesichtsmuskulatur. Indem erkannt wird wie der momentane “Ist-  Zustand” in diesen Bereichen einzuschätzen ist, kann dieser mit dem “Soll-Zustand” verglichen und  darauf basierend eine individuell auf das Kind angepasste Therapie entwickelt werden.   Dabei gleicht keine Therapie der anderen: Jedes Kind benötigt eine unterschiedliche  Vorgehensweise. Worauf wir in der Behandlung unserer kleinen Patienten jedoch generell achten  ist, dass der Spaß nicht zu kurz kommt: Kindertherapie erfolgt bei uns spielerich. Manchmal ist  dabei das therapeutische Vorgehen so geschickt in Spielsituationen “verpackt”, dass ein Kind nicht  einmal bemerkt, dass es gerade etwas übt. Sollten Sie daher Fragen haben zu den Inhalten,  können Sie sehr gern auf uns zukommen - wir freuen uns, wenn wir Ihnen die Wirkungsweise  unseres Handels beschreiben können.   Das Schwierige in der Einschätzung von Aussprachestörungen bei Kindern ist, dass manche Laute  bei allen Kindern in bestimmten Entwicklungsaltern vertauscht werden. Doch nicht jede  Lautersetzung ist “normal”: Ersetzt ein Kind z.B. den Laut [k] durch ein [t] mit 3 Jahren so ist dies als  “physiologisch” und somit nicht als eine Störung anzusehen. Ersetzt es jedoch ein [t] durch ein [k]  mit 3 Jahren, so ist dies ein Hinweis auf eine Störung im Lauterwerb. Sollten Unsicherheiten  bestehen was die Sprachentwicklung Ihres Kindes anbelangt, so führen wir gern eine  entsprechende Untersuchung zur Abklärung durch. Sollte eine Therapie notwendig sein, so ist es  günstig frühzeitig zu beginnen: So hat ein Kind noch ausreichend Zeit bis zum Schulerwerb und es  kann möglicherweise der Entstehung einer Lese-/Rechtschreibschwäche vorgebeugt werden.