Über die Bernd-Blindow-Schulen

Die Privatschulidee

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sieht Privatschulen vor und stellt sie unter die Aufsicht des Staates. Besonders im Bereich der beruflichen Bildung konnten Privatschulen durch unbürokratische Investitionsentscheidungen und neue pädagogische und inhaltliche Konzepte den Nachfragebedürfnissen des Ausbildungsmarktes schnell entsprechen und Aus- wie Fortbildungsplätze schaffen. Damit spielen Privatschulen vielfach eine Vorreiterrolle zur Erprobung neuer Ausbildungskonzepte, die später vom Staat als Ersatzschulen institutionalisiert werden.

Die von den Bildungsstätten der Bernd-Blindow-Gruppe gesetzten Grundregeln gehen davon aus,

  1. dass das Ausbildungsangebot den Erfordernissen der beruflichen Praxis entsprechen muss,
  2. dass möglichst jedem Bildungswilligen die Möglichkeit der Wahl des gewünschten Berufes gegeben werden muss,
  3. dass das Ausbildungsziel nur durch Leistungsorientiertheit erreicht werden kann,
  4. dass die Studierenden innerhalb der Ausbildungszeit zunehmend selbstständiger werden und lernen, ihre Fähigkeiten auch nach Beendigung der Ausbildungszeit weiterzuentwickeln,
  5. dass die Studierenden auch einen Eigenbeitrag zu ihrer Aus- und Fortbildung zu tragen haben, dabei aber die finanziellen Hilfen der staatlichen Stellen (BAFÖG), der Bundeswehr, der Arbeitsämter usw. in Anspruch nehmen können.

Seit 1972 verwirklicht der Schulträger der Bernd-Blindow-Gruppe, Herr Dipl.-Chem. Bernd Blindow, seine Philosophie durch Gründung von privaten staatlich anerkannten Ausbildungsstätten.

Bei der Durchführung wird Herr Blindow durch seine langjährigen Schulleiter und Koordinatoren der Bernd-Blindow-Gruppe, Herrn Dr. H. - J. Gauglitz und Prof. H. F. W. Hübner, unterstützt. Weiterhin sind seine Söhne, Herr Prof. Dr. Andreas Blindow und Herr Michael Blindow als Geschäftsführer in der Gruppe tätig.

Aus der Schulgeschichte

Heute werden die Bernd-Blindow-Schulen zusammen mit den Dr.-Rohrbach-Schulen Kassel und Hannover, der Ross-Schule Hannover sowie der privaten Fachhochschulen der DIPLOMA als Schulgruppe Bernd Blindow gemeinsam geführt. Zur Unternehmensgruppe gehört weiterhin die techna GmbH, die die Versorgung der Schulen sowie der Studierenden gewährleistet.

1972 gründete Herr Bernd Blindow eine Fachschule Wirtschaft in Bückeburg, in der Kaufleute zu Staatlich geprüften Betriebswirten fortgebildet wurden; die erste Bernd-Blindow-Schule entstand. In den anschließenden Jahren bis heute eröffnete Bernd Blindow 18 Schulstandorte und richtete über 70 berufsbildende Schulen in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit & Soziales, Technik, Naturwissenschaften und Design ein. 1989 und 1993 verkaufte Bernd Blindow die 6 Standorte Oldenburg, Osnabrück, Koblenz, Flensburg, Böklund und Malente an die Cognos AG. Heute verfügen die Bernd-Blindow-Schulen zusammen mit den Dr.-Rohrbach-Schulen, der Ross-Schule und der Humana Schule insgesamt über 12 Schulstandorte und über 50 Ausbildungsangebote. 1998 nahm die zur Schulgruppe gehörende staatlich anerkannte Fachhochschule der DIPLOMA ihren Studienbetrieb auf und bietet unter anderem für Schüler und Absolventen der Bernd-Blindow-Schulen innovative Studienabschlüsse an, wie den B.A. Medizinalfachberufe (mit den Zugangsberufen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Altenpflege, etc.) und B.A. Grafik-Design. Zur Chronik der Bernd-Blindow-Schulgruppe.

Studierende und Lehrer

Das Einzugsgebiet der Studierenden der Bernd-Blindow-Schulen ist die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Daneben kommen auch Studierende aus den Anrainerstaaten und aus Übersee

Die Lehrkräfte der Bernd-Blindow-Gruppe setzen sich aus wissenschaftlich ausgebildeten und fachpraktischen Dozenten zusammen. Zu den wissenschaftlich ausgebildeten Lehrkräften gehören unter anderem Ärzte, Apotheker, Chemiker und Biologen, Physiker, Mathematiker, Ingenieure, Volks- und Betriebswirte, Sozialwissenschaftler, Germanisten, Turn- und Sportlehrer.

Die fachpraktischen Lehrkräfte sind PTAs, CTAs, BTAs, Techniker, Physiotherapeuten, Logopäden, Masseure, Ergotherapeuten, Grafik-Designer, Mode-Designer, Kosmetikerinnen sowie Gymnastiklehrer. Durch die Einbeziehung von in der beruflichen Praxis stehenden Lehrkräfte in den Lehrbetrieb bleibt insbesondere der notwendige Kontakt zur betrieblichen Wirklichkeit jederzeit erhalten.

Wirtschaftliches

Die Bernd-Blindow-Schulen werden in den Rechtsformen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (gemeinnützig) geführt und unterliegen den Schul- und Hochschulgesetzen der Länder sowie den bundesrechtlichen Vorschriften gemäß Artikel 74 GG. Die Förderung der Studierenden erfolgt z. T. durch BAFöG, SGB III, Finanzhilfe der einzelnen Bundesländer, durch die Bundeswehr und die Sozialversicherungsträger.

Die Verbindungen

Die Kontakte und Verbindungen der Bernd-Blindow-Schulgruppe er-geben sich aus den Betätigungsfeldern der Absolventen, wie der Wirtschaft, zu Hochschulen und Krankenhäusern, Sanatorien, Reha-Einrichtungen, Behinderten-Werkstätten, Einrichtungen der Lebenshilfe und Sonderschulen, Industrie- und Handelskammern und Berufsverbänden.

Der Berufsverband von Masseuren und med. Bademeistern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und anderer Angehöriger von Heilberufen e. V. Bückeburg und die Vereinigung von Heilpraktikern, Freunde und Förderer der Naturheilverfahren e. V. Minden sind maßgeblich von den Bernd-Blindow-Schulen ins Leben gerufen worden und bilden ein Fortbildungsforum für ehemalige Schulabgänger und ein Informations- und Sprachrohr zum Bundesgesetzgeber.

Lehrkräfte und Schulleiter der Bernd-Blindow-Schulgruppe wurden mehrfach in Lehrplankommissionen der entsprechenden Bundesländer berufen.